Wertverlust bei Sammlungen und Investments

      auch wenn ich mir hier jetzt eine einfange: Ich mache beides, also bauen und investieren. Zweiteres zwar nur im Rahmen von ca 25 % des ersteren aber tatsächlich nur um Dinge wie den neuen MF zu finanzieren. Ich sehe es so: niemnd muss etwas kaufen aber jeder (mit genug Asche) kann es. So habe ich im letzten Jahr 2 R2D2s 10225 verkauft und mir mit dem Gewinn ettliche kleinere Sets gekauft. Wertveränderung ist normal, letztenendes ist das ein Spekulationsgeschäft und das kann auch mal nach hinten losgehen. Schade finde ich nur "reine" Investment-Käufer die anderen "echten" Fans die Möglichkeit nehmen etwas zu a)normalem Preis und b) zeitnah bauen zu können. Aber dagegen unternehmen kann eh niemand etwas.

      Zum Thema Mitarbeiter abbauen bei Lego: finde ich sehr sehr schwach, die Bewegungen in der Führungsriege in der letzten Zeit lassen da eher Managementfehler vermuten, die nun die Mitarbeiter ausbaden müssen. My 2 Cents.
      Robin: "Warum hast du hier nur einen Sitz eingebaut?" Batman: "Weil ich beim letzten Check nur einen Hintern hatte …"

      -the Lego Batman Movie

      Pitcher schrieb:

      Was ist denn wenn dein "Dealer" die Preise noch mehr anzieht? Die nächste Serie Minifiguren kostet plötzlich dann "nur" 5,99 Euro pro Stück. Nächstes Jahr dann nur noch 7,99 Euro... Bist Du dann auch noch "Part of the Deal"?


      Selbstverständlich. Weil ich davon ausgehe, dass Lego irgendwann die Käufer ausgehen werden, ich aber nicht der bin, der dann mittendrin aufhört. Irgendwann wird Lego von selbst aufhören Minifig-Serien zu produzieren und dann hab ich im Besten Fall alle Figuren und die Sammlung somit komplett :) Meine größte Sorge ist nur ein neuer Mr. Gold, weil ein zweites Mal das Glück haben ihn zu finden wird es nicht spielen.

      Carrera124 schrieb:

      Meiner Meinung ist in diesem Fall der Begriff "Sammler" nicht unbedingt angebracht.
      Ein echter Sammler sammelt ja nicht mit Hinblick auf Werterhalt oder Wertsteigerung, sondern rein aus der Freude an den Dingen und am "besitzen wollen".


      Genau so sehe ich das auch denn so ein Sammler bin ich nämlich auch .... , aber nur eine Sache :whistling:
      Das bei Lego der Umsatz zurück geht lese ich mit großer Freude .. :!: Denn so kann und darf es weiter gehen .. ( wie ihr ja schon geschrieben habt ) . Es sind auch nicht unbedingt die Preise sondern eher zu viele Themen und Sets .. Anstatt Themen zu erweitern werden jedes Jahr neue Themen aus dem Boden gestampft .. ( Arktis - , Vulkan - , Dschungel - Sets usw. ) .. Dazu die ganzen Lizenz Themen .. usw. Hoffe das es in Zukunft weniger Themen gibt sondern mehr Ergänzungen dazu .. Als großes Beispiel hierfür die Eisenbahn .. Ein Nischenprodukt ... ;( was ich sehr sehr schade finde ..
      Und alle 2 Jahr eine neue Feuerwehr oder Polizeistation braucht auch nicht jeder ..

      Meisterschnorrer schrieb:

      Schade, dass man mit ner Eisenbahn keinen hering mehr vom Teller zieht, wünschen sich doch viele dort mehr Zubehör, aber egal


      Trifft den Nagel genau auf den Kopf .. Eisenbahn soll nächstes Jahr wohl eingestellt werden wie man hört (Gerüchte mäßig ) , wie ich finde ein riesen Fehler ... Warum nicht wieder elektrische :!: Eisenbahn anbieten und Wagen zum Einzelkauf ... Diese dann einfach laufen lassen .. und jedes Jahr weitere heraus bringen .. , genauso auch Lokomotiven .. Es muß nicht immer gleich ein ganzes Set sein .. :whistling:

      MFG Maxe
      Güter gehören auf die Schiene..... :thumbsup:
      .... nicht auf die Straße ..... :whistling:
      GutenTag,

      vom Platzen einer Blase kann meines Erachtens überhaupt keine Rede sein. Eine Blase platzt dann, wenn sich ein Markt hochgeschaukelt hat und anschließend zusammen bricht, Verkäufer keine Käufer mehr finden und an den Rand der Insolvenz getrieben werden. Wenn ich mir jedoch die aktuellen Marktpreise, vor allem für gesuchte Sets, oder die Kilopreise für reine Steine anschaue, geht es dem Lego-Markt mehr als gut.

      Meines Erachtens kommt es derzeit eher zu einer kleinen Preisbereinigung. Durch den neuen Falken wurden viele Spekulanten aufgeschreckt. Klar, es gibt den einen oder anderen, der unbedingt den alten Falken haben will, aber das dürfte eine absolute Minderheit sein. Die meisten AFOLs sind mit dem aktuellen Set bestens zufrieden. Da auch schon die ersten Gerüchte die Runde machen, als nächstes folgt der Sternenzerstörer, bekommen viele Panik, dass ihre für Geldanlage eingebunkerten Sets binnen Kurzem zu einem Ladenhüter werden können, wenn ein neuer, verbesserter Nachfolger auf dem Markt ist. Daher lieber jetzt für einen günstigeren Preis verkaufen (und immer noch 300 oder 400% Gewinn einstreichen), als in paar Monaten/Jahren darauf sitzen zu bleiben.

      Was mir bei den Legozahlen auffällt: Lego nennt ausdrücklich City, Friends, Duplo und Technics als Umsatzbringer, aber nicht mehr Star Wars. Das bestätigt meine Beobachtung der letzten Monate: der Hype um Star Wars ist vorbei.

      Gerade das schlägt aber bei Lego sehr stark ein. Star Wars war für Lego eine gewaltige Cash Cow, man konnte fast alle Preise aufrufen und es wurde gekauft. SW war sogar noch für Teenager cool, also für Menschen, die durchaus zu besonderen Gelegenheiten wie Geburtstag auch Sets für 100 - 200 EUR kaufen können. Da konnte man richtig Gewinne machen, trotz der fälligen Lizenzzahlungen.

      Der Hype hatte seinen Höhepunkt gehabt mit dem Erscheinen der neu aufgesetzten klassischen Filme und der ersten neuen, aber scheint derzeit zunehmend am Verebben zu sein. Das sehe ich auch in meinem Freundeskreis: die ersten Filme im Kino waren Pflicht, die letzten nahm man nur mit, wenn man nichts besseres zu tun hatte, oder erklärte sogar, auf DVD oder Fernsehausstrahlung warten zu wollen. Die Kinder in meinem nahen Umfeld (wie auch meine eigenen) interessieren sich derzeit fast nur noch für Ninjago oder NexoKnight, aber kaum einer mehr für SW.

      Duplo, Friends und City sind aber Systeme, die eher auf jüngere Kinder ausgerichtet sind. Da, wo ein Set eher 10 bis 20 EUR zu kosten hat. Kaum eine Mama und kaum ein Papa kaufen seinem Kindergartenkind Spielzeug in höherer Preislage. Bis auf ein paar Klassiker wie Feuerwehrstation oder Polizeiwache dominieren in diesem Umfeld kleine Sets für wenig Geld, wo natürlich auch die Gewinnspanne niedrig ist.

      Was die Züge angeht: schaut man sich auf dem Umfeld der Modellbahner um, scheint Zug und Modellbahn an sich derzeit immer mehr auf absteigendem Ast zu sein. Dass Lego hier kaum noch Geld investieren möchte, ist daher verständlich. Wenn auch sehr schade.

      Viele Grüße

      Daniel
      Wie, Züge sollen auslaufen?
      Wurden die in den letzten Jahren tatsächlich so schlecht verkauft? Kann ich gar nicht glauben.
      Ich dachte bisher, das ist immer aktuell.
      Einmal vom Thema für alle Altersklassen und ausserdem neben Technic das einzige, was ab Box motorisiert ist und damit Fahrspaß nach dem Bauen bietet.
      Ist das nur ein Gerücht, oder ist da mehr dran?
      meG
      Zeit wäre es ja für eine Preisbereinigung.

      Ich gehe öfter mal auf Flohmärkte, und was da für völlig abgerockte Sets und Steinekisten gefragt wird geht auf keine Kuhhaut mehr.
      Nur weil "man" mal im Netz gelesen hat das Lego das neue Gold ist. 8|

      Um die Eisenbahn wäre es wirklich schade. Hab ich doch erst vor Kurzem meine Leidenschaft dafür entdeckt. ;(
      Linksrheinische Grüße,

      Thomas

      :whistling:
      Ob die Züge tatsächlich auslaufen, weiß ich nicht. Man liest zwar so etwas schon im Netz, was so nicht stimmen muß. Wenn man allen Gerüchten Folge leistet, dürften mittlerweile wohl längst alle Sets ausgelaufen sein....

      Mir ging es vielmehr darum, dass in diesem Bereich kaum noch investiert wird, keine Bahnübergänge, keine Schaltungen nichts, da die Annahme wohl ist, dass sich das, angesichts der Situation im Modelleisenbahnbereich, kaum lohnen würde.
      Das mit der Eisenbahn fände ich auch schade. Und merkwürdig. Es gibt derzeit 3 Zugsets, einen Bahnhof, ein paar Gleise und das war's. Da gibt es sicherlich Sets bzw. Themen, die mehr "Nische" sind. Ich weiß auch nicht, ob man den Markt der normalen Modelleisenbahn als Referenz heranziehen kann. Mein Vater hatte jahrzehntelang eine respektable Fleischmann-Anlage - die hat mich immer nur sehr mäßig interessiert.

      Und ich bin auch skeptisch, was die Qualität der Lego-eigenen Untersuchungen und Prognosen anbelangt. Deren Marktforscher halten sich ja scheinbar für völlig unfehlbar, zumindest wird das auf Eurobricks immer wieder behauptet. Dann frage ich mich aber, warum die trotzdem regelmäßig immer wieder danebenhauen, und zwar in beide Richtungen. Beispielsweise bei der Einführung von Friends - Nachfrage massiv unterschätzt, als Folge große Lieferschwierigkeiten. Oder die Lone Ranger Serie, hat nach einem kurzen Anfangshype keinen Mensch mehr interessiert und wurde verramscht. Und die Liste ließe sich fortsetzen.

      Bei Ebay sind seit Jahren Verkäufer aktiv, die kaum was anderes machen als die jeweils aktellen Zug-Sets zu schlachten und die Loks, Waggons etc. einzeln verkaufen. Das scheint ein stabiles und einträgliches Geschäftsmodell zu sein.
      Wobei ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass bei "The Lone Ranger" eher Disney derjenige war, der die Sets zum Film haben wollte.
      Was um diesen Film für ein Hype gemacht wurde, allein weil Herr Depp mit an Board war....man man man.

      Den Lone Ranger Zug habe ich leider verpasst, bin da aber noch auf der Suche nach nem guten Angebot.
      Die Gemeinsamkeit von Brüsten und Legosteinen: Eigentlich sind sie für Kinder, aber Männer spielen damit!!!
      Bilder bei FLICKR Auf Ideas als Streuner
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