Aufbewahren und lagern von Lego-Steinen

      Aufbewahren und lagern von Lego-Steinen

      Hallo Leute,

      warum einen Thread zum Thema „Aufbewahren und lagern von Lego“ aufmachen ?
      Gab es doch alles schon, mehrfach, irgendwo und überall. Und genau da liegt der Hase begraben.
      Nirgends finde ich was, wo verschiedene Möglichkeiten gesammelt sind, um sich einen Überblick zu verschaffen.

      Genau das ist mein Ziel hier.
      Zeigt Eure Ablage-/Lagersysteme, am Besten mit Fotos, Vor- und Nachteile, Kosten usw..
      Ich glaube das könnte hilfreich sein für viele. Leute, die mit ihrer Ablage unzufrieden sind, oder den Bestand massiv ausgebaut haben,
      so daß über eine Neuorganisation nachgedacht werden muss.
      Genauso für Neulinge, die erst in die Materie einsteigen und sich informieren wollen, usw. usw..

      Denn eines vorneweg: Das ideale, universelle, optimale Ablagensystem für jedermann gibt es nicht. Und glaubt man, das richtige für sich gefunden zu haben,
      dann bekommt man plötzlich eine Menge Steine, die man noch nicht hat und es geht wieder von vorne los.
      Man muss sich im Klaren darüber sein, dass das eigene System sich auch immer wieder verändert, denn die Art und Weise, wie man seine Steine
      lagert hängt im wesentlichen von folgenden Faktoren ab:

      1. Eigene, persönliche Vorlieben: wie weit will man beim trennen/sortieren gehen ? Hab ich lieber offene oder geschlossene Behälter usw.
      2. Kosten: Was will/kann ich für Ablagesysteme, Boxen, Behälter ausgeben ?
      3. Platz: Wieviel Platz habe ich zur Verfügung ?
      4. Menge: Logisch hängt es auch von der Menge ab. Hab ich 5 oder 500kg ?
      5. Platz
      6. Menge
      7. Platz
      8. Menge
      9. ……….

      Ich bin nun schon einige Jahre AFOL, habe einen ordentlichen Fundus angesammelt und viele Lagermöglichkeiten ausprobiert bis ich
      meinen heutigen status quo an Boxen/Regalen usw. erreicht habe. Eigentlich bin ich ganz zufrieden damit und will es Euch heute vorstellen.
      Eigentlich. Eigentlich müsste ich ein paar Boxen wieder umlagern, manche Steinarten trennen und noch ein paar Kleinteilemagazine besorgen…

      Angefangen habe ich mit größeren Kartons, in die ich Zwischenwände eingeklebt hatte. Und jetzt keinen Kommentare von Leuten, die mich kennen.
      Ich will nix davon hören, dass ich dafür die Kartons vom Cafe Corner, Taj Mahal und Eiffelturm zerschnitten habe. Nix. Nada. Kein Wort.
      Die gingen aber mit der Zeit kaputt. Was neues musste her.

      Ich habe auch gefühlte tausend Knabbermischungen, Eisdosen, Keksdosen usw. leer gefuttert. Bis dann 3 gefüllte Knabbermischungsplastikdinger übereinander standen,
      ich an das untere ran musste, ich die oberen beiden weggehoben habe und diese sich dann weggebogen haben, so daß der halbe Inhalt am Boden lag.
      Das erste mal ging es noch, das zweite mal..grrrr. Nach dem dritten mal musste was neues her.

      In den bunten Eis-/Keksdosen habe ich Teile gelagert, die ich selten brauche, ganz oben am Regal. Ich dachte, gut wenn Du sie mal brauchst dann schaut man
      halt einfach rein in die Dosen. Kein Problem, wenn das gesuchte Teil in der ersten Dose wäre und man nicht erst gefühlte 123 Dosen aufmachen muss.
      Also, was neues und durchsichtiges musste her.
      Und so nahmen die Dinge ihren Lauf und es entstand mein heutiges Ablagesystem.

      Aber jetzt genug der Worte.

      Hier mein Ablagesystem:
      (Noch ein kleiner Tipp an den Lagerleiter von Amazon: Nicht verzweifeln, anrufen, ich helfe gerne :D )


      1. Lagersichtboxen an Regalen



      Wie Ihr auf den Fotos seht, sind das stinknormale Lagersichtboxen, die in Metallgestelle eingehängt werden können.
      Boxen gibt es in verschiedenen Größen und die Halteschienen könnte man auch direkt an die Wand schrauben.

      Diese Boxen nutze ich für Steine, die ich häufig brauche. z.B. einreihige Basics (die ich nach Form und Farbe getrennt aufbewahre), alle Arten von Grün-/Pflanzenzeugs, Dachsteine (da bin ich allerdings am überlegen, ob die nicht woanders hinkommen, brauche die selten und die verschiedenen Basics werden immer mehr)
      und diverse andere Steine.
      Ihr seht, da ist noch eine Lücke. Da waren am Anfang, als ich es aufgestellt habe, deutlich mehr drin. Das hat den Vorteil, dass man immer wieder was einfügen kann.

      Vorteil ist hier:
      Wenn ich baue, kann ich die benötigten Boxen schnell und einfach rausnehmen, auf den Bautisch stellen und wieder wegräumen. Ist sehr unkompliziert.

      Nachteil:
      Benötigt Platz und die Steine stauben mit der Zeit ein.

      Kosten:1 Regal mit 56 Boxen kostet ca. 71€. Ersatzboxen gibt es in Großpackungen günstig dazu. Es passen aber deutlich mehr als die 56 Boxen auf das Regal.
      Bestellt habe ich diese schon vor Jahren hier bei schnapp2000: schnapp2000.de/stapelboxen-sichtboxen/

      Allerdings ist das keine 1a-Profi-Werkstattqualität. Vollbeladen mit Schrauben u.ä. hätte ich Angst, dass das Regal kippt. Aber für Lego völlig ausreichend.
      Sie sind bei mir schon seit Jahren ohne Probleme im Einsatz.


      2. Rollwägen



      Das sind einfache Allzweckrollwägen, wie man sie vielerorts erstehen kann.
      Diese heißen „Sprinter“ und sind von/über amazon gekauft: amazon.de/Sprinter-938000039-A…/dp/B0028LDMJK/ref=sr_1_1

      Hier habe ich alle 2-reihigen Basics gelagert. Diese brauche ich auch relativ selten.
      Die Steine sind alle nach Farben getrennt. Diejenige, von denen mehr vorhanden sind, auch noch zusätzlich nach Form.

      Ein Rollwagen ist auch auf Abruf da. Modelle oder Module baue ich am Bautisch. Wenn ich aber an einem größeren Diorama noch was einbauen will,
      kann ich den leeren Wagen mit den benötigten Boxen beschicken und einfach zum Tisch/Podest hinrollen.

      Vorteil:
      Sie stehen versteckt unter den Bautisch, sind nicht im Weg und wenn ich mal welche brauche, ziehen ich einfach den Wagen raus.

      Nachteile:
      Boxen sind wieder offen und können einstauben. Und Füsse ausstrecken ist auch nicht.

      Kosten: ca. 15-20€ der Wagen


      3. Koffer/Schmuckkästen aus Kunststoff



      Diese Boxen haben viele Namen. Schmuckkästen, Schmuckkoffer, Loom-Boxen (als die Gummibänder zum Knoten bei den Kids angesagt waren)…..
      Ich habe meine über amazon und ebay erstanden.
      Hier mal die von amazon: amazon.de/gp/product/B00GH9I55…age_o03_s00?ie=UTF8&psc=1

      Nach diesen habe ich lange gesucht. Da gibt es doch viele verschiedene. Diese sind nicht absolut rechteckig, sondern an der langen Seite in der
      Mitte „ausgebaucht“, so daß in das Fach in der Mitte 1x10 genau reinpassen.
      In solche Kästen habe ich alle Fliesen und 1-reihigen Platten verstaut.

      Vorteile:
      - mit zehn Fächern passen alle Formen einer Farbe rein
      - stapelbar
      - die einzelnen Etagen kann man mit den seitlichen Laschen verbinden, ebenso den Deckel mit Henkel. Ist jetzt für die reine Lagerung nicht ganz so wichtig
      (ausser, dass dann alles staubfrei bleibt), aber für eine Ausstellung mache ich mir daraus einen „Notfallkoffer“, in dem ich Kleinteile drin habe, die ich evtl. brauche

      Nachteile:
      - eigentlich keine. Evtl. dass die Zwischenstege ab und an mal hochrutschen, aber sehr selten. Das ist aber bei denen dem extrem günstigen Preis geschuldet.
      Ein 3-Etagen-Koffer mit Deckel kostet weniger als 7€.


      4. Samla-Boxen und andere kleinere Kunststoffboxen.

      Die 5l-Samla-Boxen von IKEA sind ein wahres Wunderwerk. Unglaublich vielseitig und universell einsetzbar.
      Mit Deckel geschlossen, stapelbar und durchsichtig (da sieht man dann auch was ganz oben im Regal in welchen Kisten drin ist).

      Preislich sind sie auch fast unschlagbar. Box 1€, Deckel 0,50€.

      Diese nutze ich hauptsächlich. Aber auch kleinere, durchsichtige Boxen. Rechteckig oder rund. Hauptsache durchsichtig.
      Manche sind von Real im 3er-Pack, andere von IKEA oder von amazon. Hauptsache günstig, durchsichtig und stapelbar.
      Etwas Geduld (auf Angebote) oder Recherche im Netz sind aber von nöten.

      Boxen nutze ich für alle möglichen Arten von Steinen.Z.B. für Platten:



      Platten in Farben, von denen viele da sind, haben eine eigene Box.
      Steine in Farben, wo wenige vorhanden sind, habe ich mehrere in eine Box gefüllt oder kleinere Boxen genommen.

      Wie man sieht, sind die meisten versetzt zusammengesteckt.
      Warum ? Weil da immer die gleichen Größen zusammen sind und ich keine Lust habe in einer 5l-Box nach der passenden Größe zu suchen.
      Versetzt, weil sie dann sehr leicht wieder trennbar sind. Im Gegensatz dazu, wenn sie plan aneinander gesteckt sind.



      Wie man sieht sind diese (Samla-) Boxen vielseitig einsetzbar. Für alles mögliche.
      Z.B. Technic-Steine der Länge nach sortiert. Eine Box für bedruckte Fliesen, eine für bedruckte Steine, eine für transparente Steine,
      eine für schwarze schräge Platten, kleine Reifen, große Reifen, Liftarme, Belvilletürme, Wandelemente usw……
      Eben für gleiche Steine, von denen so viele da sind, dass sich eine eigene Box lohnt, aber zu wenige um sie auch noch farblich zu trennen.

      Vorteile:
      - stapelbar
      - verschließbar
      - kostengünstig
      - universell einsetzbar
      - durchsichtig


      5. Kleinteilemagazine

      Kleinteilemagazine gibt es in diversen Ausführungen, mit nur Schüben oder mit Schüben und Sichtboxen.
      Auch von verschiedenen Herstellern und Händlern.
      Bei Aldi des öfteren für 7€, no-name-Magazine von amazon z.B.für ca 17-20€ oder Markenprodukte für mehr.

      In diese werden, wie der Name schon sagt, kleine Teile/Steine gelagert.„Plate modified“, „brick modified“, 1er Zylinder und Konen,
      Fenster, Türen, „dish“, Fahrzeugteile, Lebensmittel, Turbinen, Teller, Technic-Achsen nach Länge, Zahnräder nach Art, Hülsen usw. ,
      nach Form und Farbe getrennt.
      All der ganze Kleinkram, für die eigene größere Boxen zu groß ist. Entweder nach Form und Farbe getrennt, oder nur nach Form.
      Je nachdem wie viele Steine jeweils vorhanden sind.

      Vorteile:
      - auf kleiner Grundfläche kann man viele Kleinteile getrennt voneinander unterbringen
      - weitestgehend staubfrei
      - einzelne Magazine kann man auch auf den Bautisch stellen (deswegen gleichartige Steine am besten zusammen in ein Magazin)
      - relativ preisgünstig, wenn man nicht gerade High-End-Markenprodukte kauft.

      Die Kleinteilemagazine lassen sich auch vielseitig „unterbringen“

      Im Regal:



      An der Wand:



      Oder als Turm:



      Zu den Türmen noch:
      Beide sind selbstgebaut. Der rechte ist nur 1 Lage hoch und passt unter den Tisch.

      Natürlich gibt es diese Türme auch vorgefertigt im Werkzeughandel. Allerdings sind diese relativ teuer. Da wird es schnell 4-stellig.
      Als handwerklich geschickter Sparfuchs kann man die auch ganz leicht selber bauen.

      Im Nachbarforum wurde eine Art Bauanleitung für solche Türme mal vorgestellt: 1000steine.de/de/gemeinschaft/forum/?entry=1&id=283635

      Meine haben keinen Innenkern, sondern nur eine Gewindestange in der Mitte, die die Holzplatten zusammendrücken. Auch habe ich keinen Drehteller verwendet,
      sondern unter die unterste Holzplatte einfach einen „Holzrost mit Räder“, wie man ihn eigentlich für Pflanzkübel verwendet, geschraubt. Der lag eben in der Garage
      rum.
      Dann ist er zwar nicht so leicht zu drehen wie mit einem Drehteller, aber mit 2 Händen ist das drehen auch kein Problem.
      Je nachdem wieviel die Kleinteilemagazine kosten, kann man diesen großen Turm für wenig Geld selber bauen.

      Ich will diesen Turm nicht mehr missen. Er steht neben den Bautisch und ein Griff genügt, schon ist alles greifbar.

      Wichtig wieder beim ersten Befüllen: Lücken lassen, um später ergänzen zu können.


      6. Kleinteileboxen



      Viele verwenden und schwören auf diese Boxen. Ich mag diese Dinger nicht besonders.
      Warum ?
      Wenn sie gestapelt im Regal stehen sieht man nicht was jeweils drin ist. Gut, man kann sie beschriften.
      Aber dann stehen vlt. 5 übereinander. Wenn man da ran will, muss man wieder stapeln.
      Ich hab mal ein Foto gesehen, wo sich jemand Leisten in ein Regal eingebaut hat, so dass man dann jede einzelne Box einfach raus- und reinschieben kann.
      Wäre auch ein Lösung.

      Ich verwende sie nur für Käseecken, Knöpfe, transparente 1er Fliesen und Platten und Blumenblüten.
      Die wenigen Boxen liegen dann auf dem großen Turm.

      Vorteile:
      - staubfreie Lagerung
      - stapelbar
      - preisgünstig (gibt für unter 3€ bei obigen schnapp2000)

      Nachteile:
      - wenn gestapelt, nicht sehr leicht zugänglich


      7. Rollcontainer



      Ich verwende diese Container/Boxen als "Überschußboxen", d.h. Steine, von denen ich mehr habe als in die Boxen passen, kommen in Beutel und dann in
      diese Überschußboxen. Ist eine Box im Regal leer, wird sie daraus nachbefüllt.
      Auch hier habe ich gleiche Steine von gleicher Farbe jeweils in Beutel getrennt. Es gibt z.B. einen Container für gelbe, rote, usw. Basics, einen für Grünzeugs,
      einige für Platten...
      Untergebracht sind sie unter den Modelltischen.

      Wichtig hier: Wenn man 2 oder mehrer Farben in einem Container lagert, sollte man jeweils Farben zusammen nehmen, die sehr unterchiedlich sind.
      Z.B. weiß und gelb, rot und blau. Dann kann man in der Box die jeweiligen Beutel/Farben leichter unterscheiden.

      Einige dieser Container sind von IKEA (ohne Rollen), manche (mit Rollen) von OBI oder Metro. Da lohnt es sich die Prospekte von Baumarkten zu verfolgen.
      Man kann sie immer wieder unter 10€ ergattern.

      Vorteile:
      - verschließbar und damit staubgeschützt
      - durch Rollen leicht zu bewegen
      - manche sind sogar stapelbar
      - platzsparend unter Tischen verstaubar

      Nachteile:
      - viele verschiedene Steine in einer Box: das bedeutet suchen und wühlen
      - nicht unbedingt direkt am Bautisch verfügbar


      So, das wars von mir. Vielen Dank erstmal.

      Hoffentlich habe ich Eure Geduld nicht überstrapaziert und konnte Euch EINE, meine ganz persönliche, Art der Ablage darlegen.
      Mir ist schon klar, dass ich platzmäßig gut bestückt bin.

      Vielleicht kann der eine oder andere was verwenden.

      Und dabei sind wir wieder beim Punkt:
      Zeigt her Eure Ablagen/Lagersysteme, mögen Sie Euch noch so klein, chaotisch, seltsam oder uninteressant vorkommen.
      Es gibt bestimmt Leute, die darin Anregungen finden können.

      Nur wenn mehrere oder viele hier was zeigen, kann aus diesem Thread ein Überblick/Sammelsurium/Informationsquelle für Ratsuchende werden.

      PS: Die Bilder findet Ihr auch in meinem FlickR-Account

      Grüße
      Markus


      Ich bei "Flickr"
      Was soll ich da sagen zeigen schreiben Markus? im Prinzip ist mein System ja das Gleiche wie Deines, aber da wir Buddys sind auch nicht verwunderlich.
      Daher möchte ich nur kurz noch einen Vorteil dazu rausstellen, auch wenn es grade nicht so rüber kommt auf den Ersten Blick, das System so ist sehr logisch und das auffinden der Teile schon nach kurzer Zeit Problemlos, so ist es zB für mich kein Problem ohne Hilfe bei dir Teile zu finden, Einzig die Überschussteile sind schwierig, aber das ist bei mir ebenso, weil es da eben nicht gegliedert ist. Der Nachteil ist ganz klar der Platzbedarf, nicht jeder hat/kann so viel Platz für sein Hobby belegen wie wir wo praktisch je ne Etage im Haus dicht ist.
      Gruß Peter.

      Erwachsen werden ??? - Ich muss nicht jeden Mist mitmachen !!!

      pet-tho`s Flickr
      Hi,

      mein Sortier-System basiert im Wesentlichen auf Ikea Trofas Boxen, die unter meinem Modellbautisch stehen:





      Es gibt zwar auch Boxen die enthalten Normalsteine jeweils in einer Farbe (alle Größen bunt gemischt), aber im Wesentlichen ist nach Steinetypen sortiert: Zum Beispiel alle Minifigwerkzeugteile, alle inverted Slopes, alle Spezialplatten, ... in einer Box. In dieser Box können wiederum mehrere Zipbeutel für eine weitere Feinsortierung liegen. Im Laufe der Jahre habe ich germerkt, dass ich damit der Bricklink-Sortierung von Elementen sehr nahe komme. Wird der Inhalt einer Box irgendwand zu unübersichtlich, wird diese wiederum gesplittet.
      Die Trofasboxen stehen bei mir teilweise zweireihig: Also zwei Regale direkt hintereinander, entsprechend seltener benutzte Teil sind dann hinten einsortiert. Die erste Box muss rausgezogen werden um an die zweite dahinterliegende zu kommen. Hat sich trotzdem als gut praktikabel bei mir erwiesen.

      Kleineteilemagazine wären nichts für mich, da sich zugegebenermaßen über die Jahre ein recht großes Inventar angesammelt hat und ich dann nur noch am sortieren wäre.

      Wichtige (teure) Anleitungen sind bei mir (noch) in Klarsichthüllen und Ordnern untergebracht, das ist aber nicht optimal: gerade auch angesichts der immer größer und dicker werdenden Bauanleitungen (Bücher). Ich will immer noch mal große Karteikästen testen.

      Große Ikea Samla-Boxen habe ich auch noch, zum einen für Modelle und eingezipte sortierte Bausätze, zum anderen für meinen unsortierten Steinevorrat. Dieser rekrutiert sich aus allem was ich irgendwo auf Flohmärkten ergattern konnte. Von Zeit zu Zeit muss ich dann da durch und sortieren. Wird mal wieder dringend Zeit :/ .

      ThomaS
      AFOL (Adult Fan Of LEGO)
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas sehr schönes bauen.

      Vielen Dank für diese ausführliche Auflistung. Ich muss mir auch langsam etwas überlegen, da ich immer mehr Steine ansammle und diese so langsam aber sicher sinnvoll sortieren sollte. Nächste Woche Samstag gibt es bei Aldi Süd wieder die oben genannten Kleinteilemagazine. Davon werde ich mir welche besorgen. Momentan habe ich meine Teile in verschieden großen Plastikboxen von Lidl nur farblich sortiert. Das ist schon mal besser als nichts, aber ich muss immer noch lange suchen.
      Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht, Markus...
      Ich durfte Deinen Keller ja mal sehen und muss sagen, ja, Du bist definitiv gut bestückt mit Platz.

      Ich bin seit längerem dran meinen Keller zu überarbeiten, da ich mit den Steinen auch in den zweiten Raum expandieren muss.

      Zum Großteil benutze ich die Rotho APP-Box, da habe ich mal beim Feinkost Albrecht sehr viele für relativ wenig Geld bekommen.
      Diese gibt es in verschiedenen Größen.

      Wenn ich da untern mal wieder etwas Ordnung drin habe werde ich mal zeigen, wie es dort aussieht.....OK, beim Forentreffen hattet ihr ja mal einen Einblick, nur ist seitdem einiges dazu gekommen :D

      Meine Idee war auch, meinen Lego keller als 300 Abonennten Special zu zeigen...
      Aber man weis ja wie es ist.....die Zeit.....die liebe liebe Zeit....

      Die Samla Boxen werde ich für meine Kurze besorgen, damit sie ihre Steine auch mal ein wenig sortieren kann...sortieren light quasi...

      Gruß René
      Die Gemeinsamkeit von Brüsten und Legosteinen: Eigentlich sind sie für Kinder, aber Männer spielen damit!!!
      Bilder bei FLICKR Auf Ideas als Streuner
      Spoiler anzeigen
      Wer das liest, hat auf den Button gedrückt...

      Da kann man ja glatt neidisch werden wenn man so einen Lego Raum sieht ;(
      Bei meiner Freundin hatte ich noch einen Lego Raum aber jetzt wo wir zusammen gezogen sind, ist das Büro der Lego Raum.
      Sortiert ist alles in den Zipp-Beuteln und die wiederum in lauter verschiedenen Kartons, damit es ordentlich aussieht.
      In den Schränken haben wir Kleinteilmagazine und auf den Schränken stehen die ganzen Ikea-Boxen.

      Muss ja sagen der mobile Turm macht schon was her, wäre auch mal eine Idee wert einen zu bauen. :thumbsup:

      Gruß Alex
      Hallo @all,

      ja, ich habe viel Platz zur Verfügung. Aber genau deswegen habe ich diesen Thread gestartet.
      Es gibt viele AFOLs, die immer wieder auf der Suche nach geeigneten, anderen Ablagesystemen sind.

      Eigentlich betrifft dieses Thema jeden AFOL.
      Jeder muss seine losen Steine irgendwie und irgendwo aufbewahren.

      Und wenn möglichst viele ihr System hier zeigen, können wir hier einen Überblick über unterschiedlichste
      Arten der Ablage darstellen:
      Von der kleinsten, raumsparenden Lösung bis hin zur "Großlösung".
      Von der kostengünstigsten bis hin zur Luxusvariante.
      Egal wie klein sie ist, egal welche Behälter ihr nehmt,
      Egal ob Schuhschachtel, Eisbecher oder Bananenkisten,

      Alles ist möglich, nur zeigen müsst Ihr es nur noch. :D
      Grüße
      Markus


      Ich bei "Flickr"
      1 Tipp, wenn ich in einer Box 2 Farben und /oder Formen lagern muß, sortiere ich die Farben in Gefrierbeutel oder Müllsäcke. Dann sind sie in einer Kiste aber nicht vermischt


      Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist. (William Shakespeare)

      Erst denken, dann schreiben ist für manchen zu viel!

      LegoSPIELER schrieb:

      Danke für die Berichte, so würde ich das auch machen, wenn ich mehr Platz hätte. Mich würde daher mal ein System aus einer 1-Raum-Wohnung interessieren.


      Hi,

      ok, eine 1-Raumwohnung ist es bei uns jetzt nicht. Wir haben vor 5 Jahren ein Haus gebaut, 124qm ohne Keller. Da hatte ich jedenfalls noch nicht daran gedacht, das ich wieder "krank" werde.
      Meine bessere Hälfte bekam einen begehbaren Kleiderschrank und schon waren die Quadratmeter weg X/ . Seit letztem Jahr stehe ich nun vor dem Problem, wo stelle ich meine Modularhäuser auf und wo Lager ich meine Steinesammlung.
      Wohnzimmer, Küche und Flur sind Tabu (ist auch wirklich kein Platz vorhanden). Als einzigste Möglichkeit für die Teile gab es da den Schrank in unserem "Arbeitszimmer" und die MH's kommen ins Gästezimmer ( wobei meine Frau dafür eine gute Idee hatte. Danke Schatz :love: ).
      Und da ist es im grundegenommen wie bei den meisten Anderen, erst sortiert man nach Farben und/oder große und kleine Teile, dann wird es immer mehr, und man verzweigt sich etc..
      Mein Sortiersystem ist auch nicht final, oder die beste Lösung, aber ich arbeite ständig daran.
      Die einzige Möglichkeit der ganzen Situation herr zu werden besteht bei mir darin, wenn möglich nur Steine zu besorgen, die ich für meine Projekte brauch, also wenn es geht nichts auf Vorrat zu kaufen. Und was noch wichtiger ist, keinen "Größenwahn" bekommen. Nichts anfangen was man nicht händeln kann. Jedenfalls in meiner Situation. ;)

      Hier mal ein Bild:
      Lagerschrank by Stefan Beckmann, auf Flickr

      Meine bevorzugten Kisten sind die aus dem Baumarkt. Stapelboxen und Kleinteilmagazine in klar. Sowie graue Stapelkisten für den Rest. damit halte ich Ordnung, die Kisten kosten schon etwas mehr, sind aber robust und von sehr guter Qualität. Für mich Ideal. :D
      MfG Stefan
      Hallo zusammen und danke @markmuel für den Thread und das ausführliche Eingangsposting.

      Immer wieder interessant, zu sehen und zu schauen, wie andere das handhaben und wer mit welchen Mitteln nach welcher Philosophie sortiert / aufbewahrt. Die Varianten sind ja gefühlt unzählig und sehr abhängig von persönlichem Geschmack, Platzgegebenheiten, Mengen und natürlich auch davon, was / wie viel und auf welche Art man denn üblicherweise so baut.

      Ich schließe mich einfach mal der Sortier-Vorstellungsrunde an und skizziere unseren aktuellen Stand. (Vorweg eine Entschuldigung für die Bildqualität ;) - schnelle Schnappschüsse mit dem Handy bei Zimmerlicht, auf gut ausgeleuchtete Foto-Session hatte ich dann doch keine Lust, da es letztlich auch mehr "Unterhaltung" als "Vorzeigesystem" ist ;-)).

      Unsere Eckdaten:
      Zu zweit mit gleicher Begeisterung und ein bisschen Platz, von daher können wir (und tun es auch) so einiges (Figuren, aufgebaute Sets, Steinvorräte, MISB Sets, Kartons < jawohl!, Anleitungen < jawohl ;-)) an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Räumen unterbringen. Hausintern gibt's da also zum Glück keine Konflikte und an verwunderte Blicke von Gästen haben wir uns schon gewöhnt, da sind wir groß genug, um das auszuhalten :-).
      Der Fundus bestand erst nur aus ganz wenigen Sets (aufgebaut, also nur lose Reserveteile) und einem überschaubaren Batzen an Kindheits-Lego, das wild in zwei Kisten zusammengeworfen war. Relativ schnell kamen dann aber die ein oder anderen Steine dazu, mal aus Classic-Boxen, mal aus Sets, bei denen nur die Figur relevant war, weil der Rest schon vorhanden ist und dann erst recht, als wir die Magie von PaB-/S&T online oder an den Wänden entdeckten. Noch etwas schlimmer wurde es dann, als die erste Bricklink-Scheu abgelegt war. Aus "die paar Steine wollen wir" wird dann immer schnell "ach guck mal, die haben auch X und naja, wenn eh schon Porto anfällt" :-). Aber nach wie vor sind wir mit Sicherheit von den Volumina langjähriger AFOLs hinsichtlich loser Steine noch weit weg.

      Einen speziellen Bauplatz gibt es nicht, gebaut wird am großen Esstisch, am Couchtisch oder klassisch auf dem Boden - Hilfstabletts, sammlerfreundliche Schachtel-Öffnungsmesser und was man noch so braucht, liegen da immer griffbereit ;-).

      Das "lose Gestein" hat bei uns seinen Platz im Wohn- und Essbereich, der zum Teil sogar speziell dafür ausgesuchte Möbel bekam - wir hatten uns früh in das Prinzip "Architektenschrank" (viele, flache, großflächige Schubladen) verguckt, aber reichlich geschluckt, was für Preise bei entsprechend benannten Stücken aufgerufen werden. Bis wir beim Möbel-Schweden zufällig auf das Modell "Alex" stießen, z.B. ikea.com/de/de/catalog/products/40196241/ - gefiel uns auch optisch, gibt es in verschiedenen Ausführungen und schien uns eine gute Möglichkeit, die Steinvorräte dezent und geordnet unterzubringen. Davon gibt es nun eine ganze Batterie, die uns auch (noch) genügend freie Räume für Wachstum lässt. Außerdem lässt sich das ganz gefällig mit Vitrinen-Aufbauten ergänzen, in denen dann bestimmte Sets Platz finden - sonstige Freiflächen eignen sich für die Ausstellung von Großstücken wie Helicarrier, Disney Castle o.ä.


      Zu unserer bisherigen Sortier-Entwicklung: was haben wir dazu schon unzählige Threads gelesen, Videos gesehen und Konzepte im Kopf gehabt, letztlich trifft es der durchs Netz geisternde Klassiker zur "Sortier-Evolution" (auf Englisch bzw. Deutsch zu finden) hervorragend auf den Kopf. Just, wenn man meint, "DAS System" zu haben, ändert sich was (Menge, Teileart o.ä.) und es entwickelt sich wieder neu. Aber zum Glück muss ich (bisher) sagen, dass mir durchaus auch das Sortieren und "Verwalten" der Steine einen gewissen Spaß bereitet, ich sehe das daher einfach mal pos. als Teil der Begeisterung und nicht nur als lästig. Sehr wohl macht es mich aber als "Systematikfreund" schon manchmal fuchsig, wenn wieder irgendetwas das schön erdachte System torpediert ("verda**t, wo kommt denn jetzt so ein seltsames bedrucktes 90er-Ritterburg-Wandteil hin"). Die formal tollste Theorie mit "je Teiltyp und je Farbe ein Fach" dürfte sich ja i.d.R. erst nach Lottogewinn und unter Beteiligung einer Spezialfirma für Industrielager so richtig verwirklichen lassen ;-).
      Von "wow, wir sortieren nach Farbe (Farbton), Teile alle in ein Dings.... > Sieht gut aus, aber den einen von zwei 1x1 rund Plates weiß aus der Grabbelkiste zu fischen stinkt" sind wir mittlerweile bei "nach Typ / Steinart sortieren, größere Mengen einer Farbe nochmal abgetrennt dazu" angelangt. Ursprüngliche Ansätze von Ideen, besonders alte oder "besonders gebrauchte" Steine wie wiederum "ganz neue" zu separieren sind verworfen worden, unpraktikabler Unsinn, der für den eigenen Hausgebrauch ohnehin irrelevant ist. Wohl gibt es aber eine separate Aufbewahrung für definitiv kaputte oder total abgerockte Teile (man weiß ja nie...), ebenso für die sehr alten Stücke, die meine Partnerin von ihren Eltern geerbt hat, das wollen wir nicht mit dem "neuzeitlichen Teil" vermischen.

      Zu den Behältnissen: eigentlich wäre mein Traum ja ein schönes, günstiges und unheimlich kompatibles Einheitssystem, das Optionen für 2 Mini-Teile oder einen "Sack voll Bricks" bietet. So richtig scheint es das wohl nicht zu geben und v.a. sind wir mit unserem Bestand und dem ganzen Prozedere sicher noch in der "Lernphase", was also eine ziemlich bunte Test-Mischung an verschiedenen Behältern erzeugt hat. Hauptkriterium für uns: sollte irgendwo mindestens durchscheinend oder transparent sein, wenn es geht und idealerweise einen (fest sitzenden) Deckel haben.

      Von Anfang an (auch schon für andere Nerd-Sammeleien ;-)) begleiten uns Druckverschlussbeutel / ZIP-Beutel, die es in unzähligen Größen gibt - sehr günstig und u.a. auch dafür verwendet, Minifiguren aus den Serien o.ä. die doppelt sind, "beisammen zu halten" und zu verwahren. Mittlerweile nutzen wir sie auch dafür innerhalb eines Behältnisses mit Steintyp X Farben beisammen zu halten oder Teile unterzubringen / zu unterteilen, für die wir keine Boxen nutzen wollen, z.B. größere Plates verschiedenster Abmessungen.


      Als ziemlich erstes kamen einfache / feste Sortimentskästen/Sortierkästen/Schmuckkästen, von "Tedi" bzw. an so allerlei "Ramschecken" schnell zu finden. Die werden für Kleinmengen von besonderen Miniteilen, Figurenzeug o.ä. verwendet im Moment. Erweisen sich aber bei Wildwuchs schnell aus frustrierend, da nicht so richtig aufeinander stapelbar etc. - und feste Trennwände nerven schnell, wenn Mengen ungleich wachsen.


      Dann folgten - möglichst günstig und teils wild gewürfelt "Frischhaltedosen" unterschiedlicher Fabrikate - ganz nett, aber unsere Modelle haben zwei Nachteile: gerundete "Wannenform", also keine optimale Platznutzung und "undurchsichtige Deckel" (werden daher i.d.R. über Kopf - hoffentlich zu ;) gelagert).


      Ein Zwischenexperiment war mal ein Segment eines Schubladensystems von Rotho (die allerlei Boxen und Zeugs herstellen) - das ist zwar auch in verschiedenen Größen und stapelbar / verbindbar zu bekommen, aber war für uns dann im Wohnbereich doch nicht so praktisch, weil wir es nicht in unseren Schubladen-Möbeln verstauen können. Außerdem sollte man hier schon grob wissen, was drin ist, sie sind relativ blickdicht.


      Dann haben wir die Boxen von "Really Useful Products" entdeckt, das ist ein ganz nettes Box-System mit Deckeln, dass es in diversen Größen gibt - teilweise auch in "Bruchteilen" zueinander kompatibel in Größen etc.. Nicht mehr ganz günstig, bzw. gute Preise erfordern längere Suche und ggf. Auswahl verschiedener Händler (Amazon, Bürohandel, Metro, via Idealo suchen) für verschiedene Größen, aber die gefallen uns ganz gut, entweder in 0,07 bzw. 0,14 Liter für Kleinmengen oder z.B. in der 4-Liter Variante für größere Mengen, die auch noch gut in die Schubladen (unten) der o.g. Möbel passen. (Ein paar sind auch auf dem vorigen Bild zu sehen.)


      Auf der Suche nach etwas flexibleren / professionelleren Sortimentskoffern / -kästen sind wir dann auf zwei Exemplare gestoßen, die sich ganz gut für die Farbunterteilung von Kleinteilen eines Typs eignen bzw. auch für kleinere Mengen größerer Teile, die man nochmal unterteilen möchte. Sortierkästen mit wechselbaren Trennern (transparent mit gelben Trennern) die es für ca. 4-5 € beim Hagebaumarkt gibt (leider finde ich das Produkt online nicht) haben z.B. ein für uns ganz nettes Preis-Leistungsverhältnis.

      Und bei den "Sortierkoffern" oder "Organizern" (und was es da noch so für Ausdrücke für gibt) war ich ja schon lange verliebt in die Exemplare mit herausnehmbaren Schalen, a) weil man die temporär mal entnehmen kann bzw. sie ggf. vom Koffer getrennt als Schalen wiederum nutzen kann. Das "bekannte" Modell von Stanley war aber irgendwie dann doch zu teuer - bin von der Variante, die Allit herstellt, bei Hagebau z.B. für ca. 13 € hagebau.de/p/allit-sortimentsk…us&sc=Suchvorschl%C3%A4ge bisher ganz angetan. Pluspunkt - die Einsatzschalen gibt es in verschiedenen Größen auch einzeln und - Zufall aber "nett", die Schalen passen, wenn man sie ohne Koffer nutzt, exakt, um die Fläche der "Alex-Schubladen" (s.o.) zu bestücken - Nachteil ist dann natürlich die fehlende Abdeckung. Aber die Koffer sind auch insofern ganz nett für uns, da man sie auch gemischt mit ein paar Einsätzen und ansonsten Zip-Beuteln z.B. benutzen kann und so gut eine "Teilefamilie" o.ä. von A nach B schaffen kann.


      Dank @Muldepirat haben dann jüngst auch testweise die günstigsten Behältnisse bei uns Einzug gehalten, schon alleine zum Vorsortieren nett bzw. für uns für Teile, die wir noch nicht so häufig haben / brauchen und die aber auch schon unterteilt werden sollen: Salatbecher, Feinkostbecher oder wie man sie auch immer nennen mag - in der Metro für schmales Geld (ein paar Cent / Stück) zu bekommen. Wir haben uns erst einmal für die 0.5 Liter Variante mit "daran befestigtem Deckel" entschieden. Sicher nicht das stabilste und langlebigste Behältnis, aber sehr zweckmäßig und preislich gerade vor einem festen "Finalsystem" sehr fein :-).


      Last but not least (auf dem Möbel-Bild zu erahnen) kamen auch eine ganze Menge an verwertbaren Behältnissen über den Kauf der mittleren Classic-Boxen, die eine Phase hatten, in der sie ziemlich reduziert waren, entsprechend finden sich so einige Stapel im Haus ;) - kann man ja mal brauchen. Die Lego-Stein-förmigen Kisten sehen nicht nur ganz ulkig aus, sondern lassen sich gut stapeln und sind bei uns bisher Hort von zweireihigen Bricks und werden sicher zum Teil auch mal für sperrige Teile etc. benutzt werden. Nachteile: der dusselige Aufkleber lässt sich leider nur mit einer sehr mühsamen Orgie mehr schlecht als recht entfernen und sie sind nicht durchsichtig - dafür staubdicht, aber trotzdem mit kleinen Öffnungen versehen, dass sie auch gefahrlos länger "zu bleiben" können und nicht "zu dicht" sind.

      Natürlich habe ich auch bei den immer mal wieder bei Discountern angebotenen (Allit-) Sortierkästen (die hohen Dinger, aus denen hier manche ganz tolle patente Türme gebaut haben :-)) zugegriffen, die stehen aber noch ungenutzt im Bücher- und Lego-Lagerzimmer, sie werden im Wohnzimmer aus Platz- und Optikgründen nicht unterkommen, sind auch eher für mögliche Bricklink-Versuche o.ä. gedacht. Ja ja, was man so alles vor hat :-).

      Was noch kommt:
      Bisher funktioniert das als halbchaotisches, kopfbasiertes Lagersystem, "da müsste doch noch ein X in rot sein" bzw. "hmm, vermutlich wären die Teile Y in der Ecke, wenn wir sie hätten". Will sagen, eine etwas bessere Systematik, in welchen Schiebern finden sich nur Plates, nur Bricks, nur Teile Typ A-D usw. steht noch aus, bisher wurde das immer vom Wachstum gehemmt. Ebenso bei wachsender Menge ein System zum "Nachsehen" / "Suchen" (nicht zum Teile zählen, das ist selbst mir als Ameisentätowierer zu viel :-)) - da wird es wohl auf nummerierte Areale / Stellplätze und / oder Behältnisse hinauslaufen, so das dann recht einfach geändert werden kann, wenn in "Box A20" eben keine 1x1 Plates rund mehr sind sondern "2x2 Plates o.ä.."

      So, jede Menge Text und bunte Bilder, letztlich wenig Content ;-), aber vielleicht ein bisschen unterhaltsam oder für den ein oder anderen, der noch frisch ist, dann doch noch eine neue Sorte Plastikbox, die er noch nicht kannte ;-).

      Gruß

      Cris
      Meine Projekte bei Ideas: Minifig-Rechenzentrum und 7 antike Weltwunder (ziemlich klein)
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      Psst, hast Du das gesehen...
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      Gleich kommt's...
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      Sicher ist sicher...
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      Nochmal umdrehen, guckt auch keiner?
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      OK, dann schau mal:
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      ;( ... zu langsam. Schade, nächstes Mal vielleicht!
      Hoi Zäme

      Da ich nicht allzu sehr mit Platz gesegnet bin habe ich für die Teile die ich häufig benötige einen Werkstattwagen gekauft. Dieser hat Rollen und ich kann ihn in eine Nische neben den Schreibtisch stellen. So kann ich nach dem Bauen diese einfach wieder versorgen und es sieht auch einigermassen aufgeräumt aus... Was vor allem meiner Beseren Hälte wichtig ist :) Die weniger oft benötigten Teile habe ich in Sortiekisten im Schrank. Das ist allerdings wohl nur etwas für Leute mit relativ wenig LEGO. dafür mit etwas grösserem Budget. :D So ein Kasten ist nicht gerade billig...

      Da ich mich vor allem mit Technic beschäftige spielt für mich weniger die Farbe als die Form eine Rolle. Sprich ich habe nicht nach Farben sortiert. Wichtig ist für mich das ich die verschiedenen Pins, Kreuzachsen, Liftarme usw. schnell zur Hand habe... Da ich von den meisten Teilen nicht hunderte habe suche ich dann halt die richtige Farbe heraus.

      Gruss
      Bole
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      Hi Markus. Klasse Beitrag. Leider hat mich deine holde Ehefrau damals nicht in deinen Keller gelassen. :P

      Ich habe es mir ganz einfach gemacht. Ich habe für meine kleinen Technik Teile wie Achsen, Connectoren usw. zwei kleine Magazine. Der Rest ist in 0,5 Liter Boxen die ich bei uns im Dorfladen für je 1 Euro gekauft habe. Bei mir ist es nur Technik. Der Rest ist in einer großen Wühlkiste.
      Gruß Adam

      Album auf Flickr
      Ich mache mal keinen neuen Thread fürs Sortieren auf, sondern nach dem Motto: Sortieren kommt vor dem Lagern! schreibe ich es hier.
      Ich hole mir zum Sortieren von Kleinteilen gerne so Plastikunterlagen. Da stehen dan zu Weihnachten 20 Weihnachtsmänner drinnen oder Osterhasen zu Ostern im Supermarkt. Die lassen sich gut stapeln und wenn man sie nicht mehr braucht kann man sie mit einem guten Gewissen entsorgen, denn sonst hätte sie der Supermarkt weggeschmissen.


      Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist. (William Shakespeare)

      Erst denken, dann schreiben ist für manchen zu viel!

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